Eine Werkbank unter Strom

vice-852036_640Jeder Heimwerker ist nur so gut wie seine Werkbank bzw. sein Werkraum. Natürlich versucht jeder, sich diesen Raum so zu gestalten, dass er optimal genutzt werden kann. Daher ist es sehr unpraktisch, wenn nicht genügend Steckdosen für die unterschiedlichen Geräte vorhanden sind. Schließlich hat man auf der Werkbank die verschiedensten Geräte fest installiert. Daher sollten sie auch leicht mit Strom zu versorgen sein. Doch das dauernde Verwenden eines Verlängerungskabel kann bei einer hohen Frequentierung des Raumes zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit werden.

Aufwerten der Werkbank

Ist man in der glücklichen Position, dass die Werkbank ohnehin gerade erneuert werden muss, ist dies der beste Augenblick, um sie für die eigenen Bedürfnisse aufzuwerten. Hierzu gehört zum einen ein gut durchdachtes Stau- und Lagerungssystem wie auch eine vernünftige Stromversorgung mit einer ausreichenden Anzahl Steckdosen.

Um diese auch adäquat befestigen zu können und gleichzeitig die gesamte Kabellage verschwinden zu lassen, ist es unumgänglich, dass ein Kabelkanal gelegt wird. Um dies vernünftig vornehmen zu können, ist es sinnvoll, diesen Kabelkanal an einer Rückenwand zu befestigen. Ist diese bereits vorhanden, ist es nur noch notwendig, den Kabelkanal daran zu befestigen. Muss die Rückwand ebenfalls neu montiert werden, sollte der Kabelkanal vor dem Befestigen angebracht und natürlich auch mit den notwendigen Steckdosen versehen werden.

Wer sich nun fragt, warum, dem sei gesagt, dass dies einfach wesentlich handlicher ist. Nun stellt sich aber noch die Frage, wie viele Steckdosen überhaupt sinnvoll sind. Dies ist natürlich von den eigenen Bedürfnissen als Heimwerker abhängig. Doch sollten es mindestens 4 -5 Steckdosen sein: 1 x Stehlampe, 1 x Bohrmaschine, die ihrerseits fest auf dem Arbeitstisch montiert ist, 2 – 3 zur freien Verfügung, je nachdem, welches Projekt gerade anliegt.

Der Sicherungskasten

Wer sich als Heimwerker tatsächlich auch mit größeren Projekten befasst, der sollte bestenfalls über einen Starkstromanschluss in seinem Hobbykeller verfügen. Für diesen Anschluss wären die größeren Geräte, die eingesetzt werden. Doch durch diese Teilung entsteht nicht mehr so extrem viel Bedarf auf der regulären Stromleitung. Dennoch sollte im Sicherungskasten darauf geachtet werden, dass sowohl der Starkstromanschluss als auch der normale Stromanschluss des Hobbykellers über eine separate Sicherung verfügen.

Zu oft ist es schon vorgekommen, dass die Ehefrau des Heimwerkers diesem einen Kaffee kredenzen wollte und damit die gesamte Stromversorgung lahmgelegt hat. Und das nur, weil beide Anschlüsse über dieselbe Sicherung gesichert waren. Solche Zwischenfälle jedoch sind zu vermeiden, um die neu gestaltete Werkbank mit ruhigem Gewissen jederzeit benutzen zu können.